Dienstag, 31. August 2010

COP16: CAN'Tcùn ? CANcùn !



The last round before COP16, the AWG-KP* & AWG-LCA** and LULUCF*** Ad-hoc work groups will meet a last time in Tianjin, in P.R China from 4th to 9th of October. Altough even inside of the Green Federations, Groups and NGO's many people don't believe in a sucessful COP16 the international community reassembled in Tianjin and Cancùn must take into account the following aspects no matter what the outcome of COP16 might be:
- Stick at least to the Kyoto Protocol
- Go for more ambitious targets (1.5 degrees cel. instead of 2.0)
- Mitigation, Harm Reduction,
- Make sure that the 100bn. proposed in COP15 for non-industrialized countries are new money (not from older aid of development projects
- rebuild the trust between non-industrialized countries and countries from the global north
- technology transfair to the non-industrialized countries
- Take into account newest research

* AWG-KP: Ad Hoc Working Group on Further Commitments for Annex I Parties under the Kyoto Protocol
** AWG-LCA: Ad Hoc Working Group on Long-term Cooperative Action under the Convention
*** LULUCF: Land use, land-use change and forestry

Montag, 23. August 2010

Falsche Prioritäten

Falsche Prioritäten

„Business as usual“ im Luxemburger Politsommerloch 2010: Der Premierminister und seine Partei dösen vor sich hin, der Immigrationsminister schiebt mal wieder Leute ab, ein EU-Abgeordneter wirbt wie ein vom Wahn gepinselter Lobbyist für genmanipulierte Lebensmittel... ein ganz normaler Sommer also. Vor dem Hintergrund der sich ausdehnenden sozialen Krise und den Problemen auf dem Arbeitsmarkt scheint es in diesen Wochen jedoch ruhig zu sein. Womöglich denkt sich der ein oder andere Politiker, dass mit dem Sommerloch wohl auch die Krise ruht.

Die Verlierer dieser sind jene, die (noch) kein Wahlrecht haben, also die Jugendlichen und die Grenzgänger. Die Ankündigung vor mehreren Monaten, das Kindergeld zu kürzen und ein neues Studienbeihilfensystem einzuführen, das den Beigeschmack einer zusätzlichen Belastung für sozial schwächer gestellte Familien und Grenzgänger mit sich bringt, wurden von den Jugendparteien, Studentenorganisationen und Gewerkschaften scharf kritisiert. Der Hochschulminister war jedoch wenig angetan von deren Einwänden und Verbesserungsvorschlägen und machte es genauso wie sein Vorgänger im Rahmen des umstrittenen „5611“: er ignorierte den Proteststurm einfach und boxte seine Sparmaßnahme unreflektiert durch.

Das Mantra „Bei jedem muss gespart werden“ ist in Krisenzeiten sicherlich nicht falsch, jedoch ist es umso mehr ärgerlich, wenn der Rotstift einerseits zwar bei Jugend und Grenzgängern angesetzt wird, andererseits an offensichtlicheren Stellen jedoch nicht. Dazu zählen symbolische und/oder anachronistische Tabufelder, wo sich CSV und LSAP noch immer nicht herantrauen: so z.B. der Unterhalt des großherzoglichen Hofes oder der Trennung von Kirche und Staat (im LSAP-Wahlprogrammgefordert). Obwohl es sich in diesen Fällen um „überschaubare Summen“ handelt, scheinen der Hof und Kirche weder Krise noch Solidarität zu kennen. Nicht einmal ein „screening“ der Ein- und Ausnahmen sowie der finanziellen Situation von Hof und Kirche hat die Regierung in Betracht gezogen. Weitaus größere Summen verschlingt auch das luxemburgische Verteidigungsbudget, beispielsweise durch den Erwerb von modernster Panzerabwehrtechnik Die vergangenen Regierungen haben das Militärbudget stets aufgestockt und tragen damit zum Florieren der europäischen Rüstungsindustrie bei. Ferner hat Luxemburg das seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts andauernde ITER-Projekt bereits mit mehreren Milliarden vorfinanziert. Auch hier denkt Forschungsminister Biltgen nicht daran, diese Gelder nachhaltiger anzulegen, so z.B. indem man Luxemburg zu einem Standort für zukunftsorientierte Forschung in Bereichen der Erneuerbaren Energien, der Umwelttechnologien oder des nachhaltigen Finanzwesens ausbauen und etablieren würde.

Die Prioritäten der Regierung, was Sparmaßnahmen betrifft, lässt tief blicken: gespart wird bei Grenzgängern und sozial schwächeren Familien mit Studenten, während bei Hof, Kirche und Rüstung alles beim alten bleibt, bzw. investiert wird. Doch eins dürfte klar sein: Die Zukunft unseres Landes liegt in den Händen und Köpfen unserer Jugend und nicht in Kernreaktoren oder der Rüstungsindustrie. Das aber scheint die aktuelle Regierung noch nicht begriffen zu haben.

Philippe Schockweiler, Sprecher – déi jonk gréng
(Dieser Artikel erschien im "Lëtzebuerger Land" in der Rubrik "Zu Gast im Land 20.August 2010)

Freitag, 16. Juli 2010

André Kagwa RWISEREKA, Rwandan Democratic-Greens Vice President Murdered



MURDER OF VICE-PRESIDENT OF RWANDAN DEMOCRATIC GREEN PARTY:

The First Vice-President oft the Rwandan Democratic Green Party, Mr Andre Kagwa Rwisereka, who went missing early on Tuesday 13th July, has been found dead near the town of Butare in the south of Rwanda. Mr Rwisereka’s body had been badly mutilated and his car had been dumped close to where his body was found. His body was identified by his brother.

The European Green Spokespersons Lamberts and Frassoni responded in horror:
“This is extremely shocking and distressing news .We would like to send our most sincere condolences to the family and friends of Andre Kagwa Rwisereka and his colleagues in the Rwandan Democratic Green Party. We call on the Rwandan authorities and police to launch a thorough investigation into his death and for its findings to be published. We also reiterate our call to the Rwandan authorities to do much more to protect the freedom and safety of opposition politicians. “

“We also urge the EU to look into this case as a matter of urgency and to inform the Rwandan government about its concerns. We will be contacting the Rwandan embassy in Brussels to obtain more information about this terrible situation. “

It is not the first time that inconvenient politicians disappear in Rwanda: Since 2004 over 3 dozen politicians and have disappeared in Rwanda. Our most sincere thoughts are with André's family.

The Media Release of the Rwandan Democratic Green Party can be found here:
http://rwandagreendemocrats.org/spip.php?article83

Dienstag, 13. Juli 2010

OPPENEN MAIL un d LSAP DEPUTEIERTEN!

Léif ParlamentarierInnen a Parlamentarier vun der LSAP,

Am Numm vun déi jonk gréng awer och als Student appelléieren ech un är Solidaritéit! Wéi der secherlech matkritt hutt, huet eng breet Majoritéit,
bestehend aus den Studentenassociatiounen UNEL an ACEL, der ASTI, der Chambre des salariés a Parteien vun verschiddener Couleur de Projet de loi
6148 kritiséiert an dofir plädéiert, en haut vum ordre du jour ze huelen, fir e nach eng Kéier ganz am Detail ze iwwerschaffen. Och d'Jeunesse
Socialiste, ären eegene Jugendfliggel, well de Projet de loi vum ordre du jour huelen! Lauschtert op är Jugend! Mir hoffen, datt dir onst, a virun
allem d'Uläies vun der Jugend ennerstëtzt. Mir fuederen ierch op, dëse Punkt vum Ordre du Jour ze huelen, sou wéi dësst dë Metten vu verschiddene
Lait an der Chamber wärt virgeschloen gin!


Villmools merci.

Léif Gréiss,
Philippe Schockweiler
déi jonk gréng

MAILT DEN SOZIALISTEGEN DEPUTEIERTEN DEN 6148 vum Ordre du Jour ze huelen! Oder schreiwwt hinnen e message op Facebook:
Hai den Text als 1000-Symbol Versioun fir op Facebook Walls:
Léif ParlamentarierInnen a Parlamentarier vun der LSAP, Wéi der matkritt hutt, huet eng breet Majoritéit,bestehend aus den Studentenassociatiounen UNEL an ACEL, der ASTI, der Chambre des salariés a Parteien vun verschiddener Couleur de Projet de loi6148 kritiséiert an dofir plädéiert, en haut vum ordre du jour ze huelen, fir e nach eng Kéier ganz am Detail ze iwwerschaffen. Och d'JSL, ären eegene Jugendfliggel, well de Projet de loi vum ordre du jour huelen! Lauschtert op är Jugend! Mir fuederen ierch op, dëse Punkt vum Ordre du Jour ze huelen, sou wéi dësst dë Metten vu verschiddeneLait an der Chamber wärt virgeschloen gin!

Emailadressen vun den Deputeierten vun der LSAP:
llux@chd.lu, abodry@chd.lu, mangel@chd.lu, cdallagnol@chd.lu, fdiederich@chd.lu, lerr@chd.lu, bfayot@chd.lu, chaagen@chd.lu, lmutsch@chd.lu, jklein@chd.lu, rnegri@chd.lu, "Vera Spautz" , bscheuer@chd.lu, info@lsap.lu

Freitag, 9. Juli 2010

SWIFT: Das Abkommen unterminiert Grundrechte!


SWIFT: Das Abkommen unterminiert Grundrechte!

Zur gestrigen Verabschiebung des Swift-Abkommens im Europaparlament erklärt der Europaabgeordnete Claude Turmes:

"Die mehrheitliche Zustimmung des EU-Parlaments zum neuen SWIFT-Abkommen stellt einen Rückschlag für die Verhandlungen um einen verbindlichen Grundrechtsschutz in der internationalen Sicherheitszusammenarbeit dar. Zwar wurden im Vergleich zum vorherigen Entwurf wichtige Korrekturen erreicht, der grundsätzlichen Kritik an der massenweisen verdachtsunabhängigen Datenweitergabe und den viel zu langen Speicherfristen wurde allerdings nicht nachgekommen. Die ganz große Koalition aus Konservativen, Sozialdemokraten und auch Liberalen akzeptiert damit eine Absenkung bisher geltender Rechtsstaatsprinzipien und riskiert eine EU-rechtswidrige Regelung.

Als Grüne haben wir daher das neue Abkommen abgelehnt und wollen als progressive Kraft für höhere Datenschutz- und Rechtsschutzstandards vor allem zwischen der EU und den USA eintreten. Es ist äußerst schade, dass die EU mit der heutigen Parlamentsabstimmung ihre Einflussmöglichkeiten auf die US-Seite erheblich schwächt. Ein echter Wandel im Sinne der Bürgerrechte im Anti-Terror-Kampf benötigt mehr Mut und Durchhaltevemögen."

Know Your MEPs:
Dogéint gestëmmt hun: GOEBBELS (LSAP) , TURMES (dei greng)
DOFIR: LULLING (CSV), BACH (CSV)
NET UM VOTE DEELGEHOL (?): ENGEL (CSV)

Mittwoch, 2. Juni 2010

“Solidarität mit der Free-Gaza Flotte”



Luxemburg, der 2. Juni 2010

Gemeinsame Pressemitteilung:

déi jonk gréng, jonk lénk und die Jeunesse Socialiste sind äußerst bestürzt über das Vorgehen israelischer Marinespezialeinheiten am Montagmorgen. Mit dem kaltblütigen Angriff auf die "Free Gaza" Flotille am 31. Mai, hat Israel ein durch nichts zu rechtfertigen bewaffneten Überfall, auf eine Flotte die sich in internationalen Gewässer befand, begangen; dies kann man auch als Akt der Piraterie werten, der einen Bruch des Völkerrechts darstellt.
Obwohl die EU, und auch Luxemburg die Vorfälle kritisiert hat, muss der UN-Sicherheitsrat sich mit diesem menschenverachtenden Vorfall beschäftigen, und endlich die Weichen setzen für eine 2-Staaten-Lösung und einen atomwaffenfreien Naher Osten.
Während die Welt mit Entsetzen und Bestürzung auf diesen Vorfall reagiert, spricht in Israel bereits die Mehrheit des politischen Establishments von "Terroristenschiffen" und "Terroraktivisten". Das Vorgehen Israels ist für ein Rechtsstaat ein untragbares Verhalten. Dabei versuchte die humanitäre Hilfsflotte lediglich eine unmenschliche und illegale Blockade zu brechen um so einer leidenden Bevölkerung zu helfen. Noch immer sitzen 400 Aktivisten fest und werden in Israel verhört, rund 80 Aktivisten wurden im Eilverfahren des Landes verwiesen.
Die Abschottungspolitik des Gaza-Streifens durch Israel ist inakzeptabel und deshalb fordern wir eine Öffnung der Grenzen für humanitäre Hilfe, Handelsgüter sowie Personen. déi jonk lénk, déi jonk gréng und die JSL sind gegen jede Form von staatlicher Gewalt gegen unbewaffnete Zivilisten, und schließen sich der weltweiten Solidaritätsbewegung für die Opfer des israelischen Angriffes an. Wir begrüßen die rasche Reaktion von Minister Asselborn, und fordern die Luxemburger Regierung auf weiter Druck auf alle Akteure im Nahen Osten zu machen für die sofortige Freilassung aller politischen Gefangenen/ Geiseln sowie auch innerhalb der europäischen Instanzen für eine 2-Staaten-Lösung zu werben, und somit endlich das Pulverfass "Naher Osten" vom Herd zu nehmen.


déi jonk gréng Jonk lénk JSL – Jeunesse Socialiste

www.jonkgreng.lu www.jonklenk.lu www.jsl.lu
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