Donnerstag, 14. Juli 2011

New Protests in Belarus - dozens of people detained

The protests organized on social media continue in Belarus, as hundreds of people gather in the centre of Minsk. The protest on wednesday was organized on VKontakte a popular Social Media Network, similar to Facebook. International Press reports aswell as Russia Today, RIA-NOVOSTI, Nashi Niva and Belsat report that dozens of people were arrested and are still detained. After arresting people for clapping and singing, the Belorussian Regime now rounds up people for setting their alarm clock on the cellphone at 8. p.m, like the organizers told them on the internet. The will of the Belorussian people is at it's height, and the international community must follow suite, change in Belarus is possible!

Russia Today states that "All in all, about a hundred people, including 25 in the capital Minsk, were detained following Wednesday’s flash-mob protest.
Charter’97 writes that the detentions “were traditionally harsh, people were dragged on the ground and into paddy wagons which arrived speedily”.According to the website, police also detained journalists, “hindering their work, were rude, tripped protesters, and kicked them”. In addition, police tried to prevent photographers and cameramen from taking pictures or filming during the arrests.
The “Belarusian Partisan” news outlet notes that compared to previous times, fewer protesters showed up for the event on July 13.But, according to the opposition website, the explanation is pretty simple: many “revolutionists” are still under administrative arrest for taking part in earlier protests"*





sources:
* http://rt.com/politics/belarus-internet-opposition-blocked/
http://charter97.org/en/news/2011/7/13/40556/
Pic: (c) EURORADIO via charter97.by

Dienstag, 5. Juli 2011

When you're happy and you know it clap your hands!

Hundreds of Protesters where arrested 2 days ago in Belarus, attending the 20th Independence Day Celebrations in Minsk, report AFP, Al-Jazzera and Tas-Interfax. According to different media agencies, the peaceful protesters where around 1000 people who clapped and applauded during Lukashenka's speech on the Military Parade in Central Minsk. More than 300 people where apprehended and sentenced to 3 to 16 days of imprisonment simply because they clapped. A new wave of protesting rocks the Belorussian Capital, as the economical situation in Belarus worsens. New protests are exclusively organized over social medias and are feared by Belorussian officials. Only 2 weeks ago, Lukashenka announced to personally annihilate anybody who attends protests that were organized via social medias on the internet.

Euronews 4.7.2011


RT - Russia Today 5.7.2011


Picture:(c) APP

Donnerstag, 23. Juni 2011

New Wave of Repression shocks Belarus



A new violent wave of repression shocks Belarus.
First the Facebook Rallyes that were forbidden with Lukashenko announcing he would smash every single demonstrant to attend such a meeting an now yesterday, these images and videos come from Minsk. Now the autoritarian and bankrupt regime is already using military special forcers "Spetsnaz" to repress people... But it looks like many Belarussians are fighting against that and we can only support and salute their courage ! Freedom to Belarus! Free all Political prisoners! Now!





Freitag, 10. Dezember 2010

Lettre Ouverte: Klimakiller Lëtzebuerg

Klimakiller Luxemburg: Die Machenschaften einer unfähigen Regierung

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind untreu. Sie betrügen ihren Partner... mehrmals.
Mal in Estland, mal im Kasachstan mal in Afrika. Plötzlich kommt ein kluger
Geschäftsmann und schlägt Ihnen vor: „Keine Angst! Sie bezahlen uns und wir
bezahlen jemanden auf der anderen Seite der Welt, der für Sie treu ist!“

Obwohl dies für jeden, der über einen halbwegs gesunden Menschenverstand
verfügt, sehr dubiös klingt, so beschreibt dieses Beispiel recht anschaulich, wie
Klima-Zertifikate funktionnieren. Besonders würden sich Klimazertifikate also für
„polygame“ und finanzstarke Länder lohnen, und in diesem Falle wäre Luxemburg
ein „Klima-Casanova“:

2009, kurz vor dem Kopenhagener Klimagipfel versuchten insbesondere Italien und
Polen innerhalb der EU die sogenannten „Hot-Air“ Zertifikate als klimafreundliche
Maßnahme zu verkaufen: Bei den „Hot-Air“ Zertifikaten handelt es sich um
Zertifikate, deren Entstehung auf den Zusammenbruch der Schwerindustrie in den
Nachfolgeländern der Sowjetunion (Osteuropa, Russland, Ukraine) nach der
politischen Wende um das Jahr 1990 zurückzuführen ist. Die Klimaemissionen dieser
Länder brachen dadurch nämlich oft um mehr als die Hälfte ein.

Da 1997 bei den Verhandlungen um das aktuelle Kyoto-Abkommen eben diese
Länder jedoch recht großzügige Ziele festgeschrieben bekamen, ergibt sich jetzt in
den letzten Jahren vor der Abrechnung des Kyotoabkommens (das Kyotoziel eines
jeweiligen Landes ergibt sich aus dem Durchschnitt der Emissionen aus den fünf
Jahren 2008 bis 2012) ein riesiger Überschuss an Zertifikaten – dem sogenannten
“Hot air”. Es kommt noch besser: Im Gegensatz zu anderen Zertifikaten wie z.B den
CDMs (Clean Development Mechanisms) sparen die „Hot-Air“ Zertifikaten kein
einziges Gramm Co2 ein. Sie verkörpern wie kein anderes Zertifikat das geldgierige
und perverse Geschäft mit unserer Umwelt.

Obwohl unserer Regierung vor dem Kopenhagener Klimagipfel 2009 versichtert
hatte, keine dieser Papiere zu kaufen, wurde während den Verhandlungen 2009
schnell klar dass besonders Luxemburg an den „Hotair“ Zertifikaten interessiert war,
und in Estland in „Hotair“ investierte.
Luxemburger Klimapolitik läßt sich also wie folgt zusammenfassen: In den letzten
Jahren wurde der Klimaschutz nicht nur verpennt, sondern schlichtweg ignoriert und
auf internationaler Ebene sabotiert. Während andere Länder in Wind- Wasser-
Biogas oder Solaranlagen investieren, stellt unser „Postkutschen“-Innenministerium
eine Hürde nach der anderen auf, um es den Gemeinden so schwierig wie möglich
zu machen, in erneuerbare Energien zu investieren. Über den Energieminister reden
wir lieber nicht an dieser Stelle. Dessen Verhältnis zur Realität läßt sich nur noch in
Dollarscheinen und Acelor-Mittal Divienden rechnen. Ja genau, unser Wirtschafts-
und Energieminister sitzt bekanntlich im Vorstand einer weltweiten Klimakillerfirma.

Die Klimaorganisation „Germanwatch“ veröffentlichte Anfang der Woche ihren
Klimaindex, welcher die Klimaschutzpolitik der 60 größten Verschmutzerländer
weltweit vergleicht: Luxemburg ist vorletzter im EU-27 Vergleich, vor Polen, und 51.
im internationalen Vergleich. Eine absolute Schande! Auf internationalem Parkett
verbrüdert sich Luxemburg genau mit jenen „Klimavorreitern“ aus Polen und Italien
und trug somit 2009 zum Debakel in Kopenhagen maßgeblich bei: Durch Länder wie
Luxemburg, Polen und später auch Italien und Frankreich war die EU-Delagation auf
dem COP15 in Kopenhagen enorm geschwächt, und wurde von Obama gar nicht
ernst genommen. So saß während dem Treffen zwischen Obama, Russland, Indien
und China, die Europäische Delegation nebenan auf dem „Katzentisch“.

Selten war ich in meinem Leben so ausgepowert und enttäuscht wie nach dem
Kopenhagener Klimagipfel. Nicht nur das desaströse Endresultat sondern auch die
kleinen Machenschaften des „sauberen“ Luxemburgs, hatten an unseren Kräften
gezehrt. Der Nachtzug von Kopenhagen nach Köln nach dem Gipfelende war voll mit
enttäuschten, gebrochenen und entmutigen jungen Klimaschützern, die
stillschweigend den Heimweg antraten. Von der einzigartigen multinationalen
Aufbruchstimmung welche 2 Wochen vorher im gleichen Zug in die andere Richtung
geherrscht hatte, war nichts mehr übrig. Zu Hause angekommen, wollte uns damals
noch keiner die Luxemburger Machenschaften hinter den Kulissen glauben. Heute
können wir jedoch genau belegen, wie die Luxemburger Regierung Zertifikatsfirmen
bereichert, und dabei in keiner Weise etwas für den Umwelt- und Klimaschutz macht.

In Cancun wird alles besser? Wohl kaum. Das Geschäft mit den Zertifikaten geht
weiter und boomt. Skrupellose Firmen bereichern sich mit der Inkompetenz
finanzstarker Regierungen auf Kosten der Bevölkerung der Südhalbkugel, die am
stärksten vom Klimawandel betroffen sind. Systemwandel anstatt Klimawandel!
Unsere Erde ist nicht verhandelbar, wir haben sie bloß von unseren Kindern geborgt,
sagt ein bekanntes Indianersprichwort. Luxemburg hat die Erde auch gepachtet, und
zwar über Zertifikatsfirmen. Wenn Luxemburg bis bankrott ist, kann unsere
Regierung ja ihre schönen Zertifikate für Origami verwenden, und für Jean-Claude
Juncker wird man schon irgendeinen Preis finden.

Philippe Schockweiler

Montag, 6. Dezember 2010

Lëtzebuerg ass Laterne Rouge an Saboteur beim Europäeschen Klimaschutz



Dass Lëtzebuerg sech am Klimaschutz emmer erëm selwer oofschéisst ass net wieklech eng Naiegkeet. Seit Copenhagen wëssen mir dass Letzebuerg op den Verhandlungen oft nët deelhëllt respektiv aktiv den Prozess sabotéiert matt Länner wéi Polen an Italien, sou wei dat um Cop15 zu Copenhagen den Fall war.Schwarz op Waiss kann een dat bei Germanwatch noliersen* wei schlecht Letzebuerg wieklech beim Klimaschutz do steht. Puerz Zuelen viropp: Am Climate Change Performance Index ass Lëtzebuerg op Plaatz 51, am EU-27 kënnt Lëtzebuerg op den 2. läschten Platz, genau 1 Indexpunkt virun Polen... Chapeau!

Dass Letzebuerg och un Geheimmeetingen deelhëllt an sech duerch Zertifikater fräikeeft erklärt den Claude Turmes an folgendem Video:


Sources:
* http://www.germanwatch.org/klima/ccpi11tm.pdf
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