Freitag, 10. Dezember 2010

Lettre Ouverte: Klimakiller Lëtzebuerg

Klimakiller Luxemburg: Die Machenschaften einer unfähigen Regierung

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind untreu. Sie betrügen ihren Partner... mehrmals.
Mal in Estland, mal im Kasachstan mal in Afrika. Plötzlich kommt ein kluger
Geschäftsmann und schlägt Ihnen vor: „Keine Angst! Sie bezahlen uns und wir
bezahlen jemanden auf der anderen Seite der Welt, der für Sie treu ist!“

Obwohl dies für jeden, der über einen halbwegs gesunden Menschenverstand
verfügt, sehr dubiös klingt, so beschreibt dieses Beispiel recht anschaulich, wie
Klima-Zertifikate funktionnieren. Besonders würden sich Klimazertifikate also für
„polygame“ und finanzstarke Länder lohnen, und in diesem Falle wäre Luxemburg
ein „Klima-Casanova“:

2009, kurz vor dem Kopenhagener Klimagipfel versuchten insbesondere Italien und
Polen innerhalb der EU die sogenannten „Hot-Air“ Zertifikate als klimafreundliche
Maßnahme zu verkaufen: Bei den „Hot-Air“ Zertifikaten handelt es sich um
Zertifikate, deren Entstehung auf den Zusammenbruch der Schwerindustrie in den
Nachfolgeländern der Sowjetunion (Osteuropa, Russland, Ukraine) nach der
politischen Wende um das Jahr 1990 zurückzuführen ist. Die Klimaemissionen dieser
Länder brachen dadurch nämlich oft um mehr als die Hälfte ein.

Da 1997 bei den Verhandlungen um das aktuelle Kyoto-Abkommen eben diese
Länder jedoch recht großzügige Ziele festgeschrieben bekamen, ergibt sich jetzt in
den letzten Jahren vor der Abrechnung des Kyotoabkommens (das Kyotoziel eines
jeweiligen Landes ergibt sich aus dem Durchschnitt der Emissionen aus den fünf
Jahren 2008 bis 2012) ein riesiger Überschuss an Zertifikaten – dem sogenannten
“Hot air”. Es kommt noch besser: Im Gegensatz zu anderen Zertifikaten wie z.B den
CDMs (Clean Development Mechanisms) sparen die „Hot-Air“ Zertifikaten kein
einziges Gramm Co2 ein. Sie verkörpern wie kein anderes Zertifikat das geldgierige
und perverse Geschäft mit unserer Umwelt.

Obwohl unserer Regierung vor dem Kopenhagener Klimagipfel 2009 versichtert
hatte, keine dieser Papiere zu kaufen, wurde während den Verhandlungen 2009
schnell klar dass besonders Luxemburg an den „Hotair“ Zertifikaten interessiert war,
und in Estland in „Hotair“ investierte.
Luxemburger Klimapolitik läßt sich also wie folgt zusammenfassen: In den letzten
Jahren wurde der Klimaschutz nicht nur verpennt, sondern schlichtweg ignoriert und
auf internationaler Ebene sabotiert. Während andere Länder in Wind- Wasser-
Biogas oder Solaranlagen investieren, stellt unser „Postkutschen“-Innenministerium
eine Hürde nach der anderen auf, um es den Gemeinden so schwierig wie möglich
zu machen, in erneuerbare Energien zu investieren. Über den Energieminister reden
wir lieber nicht an dieser Stelle. Dessen Verhältnis zur Realität läßt sich nur noch in
Dollarscheinen und Acelor-Mittal Divienden rechnen. Ja genau, unser Wirtschafts-
und Energieminister sitzt bekanntlich im Vorstand einer weltweiten Klimakillerfirma.

Die Klimaorganisation „Germanwatch“ veröffentlichte Anfang der Woche ihren
Klimaindex, welcher die Klimaschutzpolitik der 60 größten Verschmutzerländer
weltweit vergleicht: Luxemburg ist vorletzter im EU-27 Vergleich, vor Polen, und 51.
im internationalen Vergleich. Eine absolute Schande! Auf internationalem Parkett
verbrüdert sich Luxemburg genau mit jenen „Klimavorreitern“ aus Polen und Italien
und trug somit 2009 zum Debakel in Kopenhagen maßgeblich bei: Durch Länder wie
Luxemburg, Polen und später auch Italien und Frankreich war die EU-Delagation auf
dem COP15 in Kopenhagen enorm geschwächt, und wurde von Obama gar nicht
ernst genommen. So saß während dem Treffen zwischen Obama, Russland, Indien
und China, die Europäische Delegation nebenan auf dem „Katzentisch“.

Selten war ich in meinem Leben so ausgepowert und enttäuscht wie nach dem
Kopenhagener Klimagipfel. Nicht nur das desaströse Endresultat sondern auch die
kleinen Machenschaften des „sauberen“ Luxemburgs, hatten an unseren Kräften
gezehrt. Der Nachtzug von Kopenhagen nach Köln nach dem Gipfelende war voll mit
enttäuschten, gebrochenen und entmutigen jungen Klimaschützern, die
stillschweigend den Heimweg antraten. Von der einzigartigen multinationalen
Aufbruchstimmung welche 2 Wochen vorher im gleichen Zug in die andere Richtung
geherrscht hatte, war nichts mehr übrig. Zu Hause angekommen, wollte uns damals
noch keiner die Luxemburger Machenschaften hinter den Kulissen glauben. Heute
können wir jedoch genau belegen, wie die Luxemburger Regierung Zertifikatsfirmen
bereichert, und dabei in keiner Weise etwas für den Umwelt- und Klimaschutz macht.

In Cancun wird alles besser? Wohl kaum. Das Geschäft mit den Zertifikaten geht
weiter und boomt. Skrupellose Firmen bereichern sich mit der Inkompetenz
finanzstarker Regierungen auf Kosten der Bevölkerung der Südhalbkugel, die am
stärksten vom Klimawandel betroffen sind. Systemwandel anstatt Klimawandel!
Unsere Erde ist nicht verhandelbar, wir haben sie bloß von unseren Kindern geborgt,
sagt ein bekanntes Indianersprichwort. Luxemburg hat die Erde auch gepachtet, und
zwar über Zertifikatsfirmen. Wenn Luxemburg bis bankrott ist, kann unsere
Regierung ja ihre schönen Zertifikate für Origami verwenden, und für Jean-Claude
Juncker wird man schon irgendeinen Preis finden.

Philippe Schockweiler

Montag, 6. Dezember 2010

Lëtzebuerg ass Laterne Rouge an Saboteur beim Europäeschen Klimaschutz



Dass Lëtzebuerg sech am Klimaschutz emmer erëm selwer oofschéisst ass net wieklech eng Naiegkeet. Seit Copenhagen wëssen mir dass Letzebuerg op den Verhandlungen oft nët deelhëllt respektiv aktiv den Prozess sabotéiert matt Länner wéi Polen an Italien, sou wei dat um Cop15 zu Copenhagen den Fall war.Schwarz op Waiss kann een dat bei Germanwatch noliersen* wei schlecht Letzebuerg wieklech beim Klimaschutz do steht. Puerz Zuelen viropp: Am Climate Change Performance Index ass Lëtzebuerg op Plaatz 51, am EU-27 kënnt Lëtzebuerg op den 2. läschten Platz, genau 1 Indexpunkt virun Polen... Chapeau!

Dass Letzebuerg och un Geheimmeetingen deelhëllt an sech duerch Zertifikater fräikeeft erklärt den Claude Turmes an folgendem Video:


Sources:
* http://www.germanwatch.org/klima/ccpi11tm.pdf

Sonntag, 5. Dezember 2010

déi jonk gréng: Open Call for Japanese Officials to stick to Kyoto

Dear Honorable Prime Minister Naoto Kan,
Dear Honorable Ambassador to Luxembourg Takashi Suetsuna

We are extremely concerned to hear that at the opening of the UN climate talks in Cancun, Japan announced its intention to abandon the Kyoto Protocol - the only treaty that could tackle growing greenhouse gas emissions by rich countries.This treaty was agreed to in Japan, when your country showed leadership while chairing the third Conference of the Parties under the UN Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) in 1997. So We am even more surprised at the announcement.These UN climate talks in Cancun are a critical moment in regaining credibility of the negotiating process. The actions of developed countries are crucially important in rebuilding trust between the negotiating parties. We are concerned that Japan, in taking this position, is failing to recognise its own historical responsibility for the current climate challenge. Even worse, it is undermining the outcome of the talks and seriously threatening the progress needed in Cancun.We urgently call on you to reconsider your position and stop stalling the climate talks. We urge all rich countries, including Japan, to agree to cut your emissions by at least 40 per cent by 2020, without resorting to carbon offsetting, and to commit to this under a second commitment period of the Kyoto Protocol.We look forward to your response.

Yours sincerly, with the most deepest and mutual sympathies and utmost respectfulness.

The Luxembourg Young Greens Party "déi jonk gréng "Philippe Schockweiler, Gina Arvai Spokespersons!www.jonkgreng.lu

Mittwoch, 24. November 2010

"Das Beste was ein Schwein werden kann" ass geschluecht gin! Bravo Wort.lu !



Rëm en Zeugniss vun enormer Intelligenz beim Letzebuerger Wort.

An dëssem Artikel: http://www.wort.lu/wort/web/letzebuerg/artikel/2010/11/127359/das-beste-was-ein-schwein-werden-kann.php ass dat bäscht wat engem Schwein geschéien kann ass vun der Marque Nationale geschluecht ze gin an sain Allerwertesten schéin tranchéiert an Lëtzebuerger Bäisch landet, an sech matt Fritten an Zalot vermëscht. Virdrun duerch en barbareschen Transport, verängstescht an en Schluechthaff bruecht ze gin an en Hummer widdert den Kapp gepäffert ze kreien? Oder opgehaangen gin an zur Oder geloos gin ???

Geht et nach uewen an der Stiffchen? Ok, ech loosen elo vielleicht e bessi main militanten Déiereschützer raushänken mee dat soll seriöen Journalismus sin? Déi gréissten Zeitung am Land déi sou en Kaabes behaapt. Einfach nëmmen erbärmlech an lächerlech!! Minable!

Dienstag, 23. November 2010

Epic Fail Här Wolter!



Tjo... wann deen Trend unhällt dann war dat wuel näischt gin, Herr Wolter. Vielleicht kënnt der d' Gellefra matt puer Roude-Léiw Fändelen opstylen?

Mittwoch, 10. November 2010

Juegd zu Lëtzebuerg!



Wann dir méngt bewaffnet an alkoholiséiert Waffennarren gin et just am Irak oder am Afghanistan dann iert der ierch: Dëssen Video gouff an den Däischwissen zu Ettelbreck gefilmt läschten Weekend. En verletzten wonnerschéinen Hirsch rett sech virun Jëeren an e Floss. D' Jëer hetzen Hënn op dat schon verletzten an panikéierenden Déier. D' Waffenheini'en bréngen et nët faerdeg (direkt nierwend engem Wunngebitt) dem Déier den Gnodesschoss ze gin, 2mol verfehlen sie hiert d Ziel, well se ant d Waaser ziehlen an dat d Kugelen oofbremst... Em "Petris Heil" sain Wëllen nëmmen net dei flott Trophäe erwëschen.

Dëst wéist op frappant Art a Weis wat Juegd wieklech ass: Entgeint wat um Site vun den Letzebuerger Jëer steht handelt et sech haibai nët em "Naturschutz" oder lait matt engem "Gréngen Daumen" dei sech fir den Déierenschutz asätzen.. Nee et ass eng archaisch Traditioun vun Waffennarren. Juegd schaaft méih Problemer wéi se der besaitegt. Dat beweisen naisten Studien aus juegdfräien Gebitter wie z.B an Italien oder Holland.

Mittwoch, 3. November 2010

Ein paar Interessante Fakten über Mutter Theresa

übernommen von wikipedia.de

"Als Hauptkritikpunkte werden angeführt:
Leicht heilbare Patienten wurden vom Sterbehaus nicht immer in ein Krankenhaus eingewiesen, sondern ihnen wurde bisweilen durch die Behandlung womöglich geschadet, z. B. durch Verwendung nicht sterilisierter, mehrfach verwendeter Spritzen.[8]
Die Patienten mussten im Sterbehaus vielfach auf primitiven Feldbetten in großer Zahl auf engstem Raum vegetieren und auch die Nahrungsversorgung war nicht immer im nötigen Umfang gewährleistet; etliche der dem Orden gespendeten Häuser waren ursprünglich gut ausgestattet, wurden aber auf Anordnung Mutter Theresas auf äußerste Schlichtheit und Armut umgestaltet (u. a. wurden vorhandene neuwertige Matratzen entsorgt und es wurde nicht oder kaum geheizt). [9] [10]
Die Vergabe von Schmerzmitteln wurde untersagt. Laut Mutter Teresa sei durch das Leid eine besondere Nähe zu Jesus Christus erfahrbar. Schmerzen und Leiden seien daher positiv zu bewerten. In einem Interview sprach sie beispielsweise davon, die Schmerzen einer Krebspatientin seien "der Kuss von Jesus".[11]
Viel weitgehender ist die Kritik, die der indische Autor Aroup Chatterjee in seinem Buch The final verdict anführt. So bezweifelt er in einem Interview, dass die Hilfstätigkeit in Kalkutta überhaupt stattgefunden habe ("36.000 Kranke, die sie von der Straße aufgesammelt habe. Ich fand keinen einzigen Menschen, dem das passiert ist [...] Krankenwagen des Ordens sind zum Fahrdienst für die Nonnen umgebaut worden, und bei Hilferufen verwies der Orden auf die Ambulanz von Kalkutta.")[8]
Ein weiterer Kritikpunkt ist Mutter Teresas entschiedene Ablehnung der Abtreibung, unter anderem als "größter Zerstörer des Friedens"[12]. Im selben Kontext[13] geriet auch ihre Ablehnung von künstlicher Verhütung in die Kritik.[4][14]
fehlende Transparenz (Umgang mit Medien, Angaben über die Verwendung von Spendengeldern, Verweigerung der Rückgabe illegaler Spenden).[15][16]
Sterbende wurde oft unfreiwillig bzw. ohne deren Einverständnis katholisch getauft[17].
medizinische Laien (zumeist Freiwillige) übernehmen Aufgaben, die eigentlich nur von ausgebildeten Ärzten durchgeführt werden sollten (Physiotherapie an schwerstbehinderten Kindern) [18]"
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