Mittwoch, 10. Dezember 2008

60 Joer Menschenrechter - 1 Pressecommuniqué

Ech wëll och d Chance notzen op méngem Blog munchmol Pressecommuniqué'en ze veröffentlechen:

60 Jahre UN-Menschenrechtscharta:
Global denken und handeln,
aber die Hausaufgaben nicht vergessen!

Die Menschenrechtscharta ist seit nunmehr 60 Jahren die Grundlage und Definition der universellen Menschenrechte und hat über Jahrzehnte viele weitere wichtige und verbindliche Texte und Konventionen inspiriert. Vom weltweiten Respekt der Menschenrechte sind wir noch weit entfernt. Amnesty International prangert z.B. Beispiel die Anwendung von Folter in über 80 Ländern der Erde an. Auch westliche Länder finden sich wegen illegalen Methoden im Kampf gegen den „Terrorismus“ auf dieser Liste wieder und das menschenrechtsfreie Gefangenenlager von Guantanamo ist noch immer nicht geschlossen .
Auch in den kommenden Jahren bleibt es Aufgabe der nationalen und internationalen Politik, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und die darauf aufbauenden Texte als konsequente Leitlinien in allen Bereichen zu stärken und umzusetzen. Menschenrechte gelten überall, jederzeit und für alle Menschen. Doppelte Standards oder ökonomische wie auch politische Interessen dürfen nie über diese universellen Rechte gestellt werden.
Darüber hinaus ist darauf hinzuweisen, dass zahlreiche Menschenrechtsverletzungen direkte und indirekte Folgen des Klimawandels sind. Auch das Phänomen der Klimaflüchtlinge wird immer dramatischer. Allein in diesem Jahr gibt es laut Greenpeace 20 Millionen Klimaflüchtlinge und ihre Zahl könnte sich in den nächsten 30 Jahren verzehnfachen!
Tagtäglich sterben 5.000 Menschen an Durst oder an den Folgen von verunreinigtem Trinkwasser. Eine entsprechende Resolution wurde bereits von der UNO diskutiert, konnte sich jedoch aufgrund des Widerstandes der Länder, deren Wasserbestand privatisiert wurde (z. B. Kanada und Großbritannien) nicht durchsetzen. déi gréng plädieren daher dafür, dass sowohl Klimaschutz als auch der Zugang zu reinem Wasser als universelles Menschenrecht von der UNO anerkannt werden.
déi greng verweisen auch auf den nationalen Handlungsbedarf. Luxemburg darf seine Hausaufgaben nicht vernachlässigen. Stärkung der Bürgerrechte, menschenwürdige Behandlung von Flüchtlingen sowie die Modernisierung des Strafvollzugs – speziell in Bezug auf das Problem der Platzierung von Jugendlichen im Gefängnis – sind die dringendsten Handlungsfelder. Und im Bezug auf das Verbot der Folter in Luxemburg bemängelte kürzlich die luxemburgische „Commission Consultative des Droits de l'Homme“ (CCDH), dass ein aktuelles Gesetzesprojekt zur Umsetzung eines Protokolls zur UN Anti-Folterkonvention einige Ausnahmen für Luxemburg definiert, welche der UN Text eigentlich verbietet.
Tilly Metz & Carlo De Toffoli Nadine Schmit & Philippe Schockweiler

Sprecher déi gréng Sprecher von déi jonk gréng

Kommentare:

  1. http://news.tageblatt.lu/news/117/ARTICLE/1782/2008-07-28.html

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  2. MERCI!
    dat war ons flott aktioun jo am August :)

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  3. déi Aktioun war effektiv zimmlech toll, virun allem eis olympesch Reng.

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  4. http://icsfight4yourrights.blogspot.com/

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