Donnerstag, 3. November 2011

Fukushima 8 Months Later

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Seit mehreren Tagen liest man in der Presse wieder vermehrt Berichte über den havarierten Atommeiler in Fukushima. In der Tat hat sich die Situation in Japan weiterhin verschlechtert. Die wohl am häufigsten gebrachte Nachricht der letzten Tage, Xenon-Gase seien in der Nähe des Kraftwerkes gemessen worden bestätigen somit die monatelange Befürchtung internationaler Experten: Es gibt eine unkontrollierbare Kernspaltung womöglich sogar in mehreren Reaktoren des beschädigten Kraftwerkes. Was bedeutet dies konkret: Xenon 133 und 135 sind radioaktive Gase die bei einer Kernspaltung freigesetzt werden. Die Halbwertzeit dieser Elemente sind zwar recht kurz von mehreren Stunden bis ein paar Tage, jedoch kann eine unkontrollierte Kettenreaktion zu weiteren Explosionen oder Freisetzung von noch mehr radioaktivem Material führen. Die Situation ist also somit sehr angespannt. Die Betreiberfirma Tepco pumpt weiterhin Borsäure in die havarierten Reaktoren um die unkontrollierte Kernspaltung zu stoppen. Neuesten Berichten zufolge bringt dies jedoch recht wenig, gegen Abend des 3. Novembers (Tokioter Zeit) entweicht weiterhin Xenon Gas aus dem havarierten Reaktor. Bei Tepco rechnet man nicht mehr vor Ende des Jahres damit die Kernspaltung unter Kontrolle zu bekommen. Doch immer mehr Studien werden in Japan publiziert mit teils dramatischen Ergebnissen: Dr. Masimichi Nishio, Kinderarzt und Leiter der nordjapanischen "Hokkaido Cancer Center" kennt das Problem: Zwischen 1995 und 2005 betreute er Kinder aus der Evakuierungszone von Tschernobyl und kommt zu der Schlussfolgerung, dass die Symptome bei japanischen Kindern ähnlich sind: Nasenbluten, Halsschmerzen, Müdigkeit, Durchfall geschwollene Lymphknoten, unerträgliche Kopf- und Bauchschmerzen. Auch die Fälle akuter Leukämie häufen sich an. Dr. Nishio verurteilt die japanische Regierung die weiterhin behauptet diese Symptome stammen von ganz normalen saisonalen Erkältungen. Weitere Symptome sind das Anschwellen der Augen, welches auch in Tschernobyl bei Mensch und Tieren beobachtet werden konn(t)en. Das folgende Bild zeigt das angeschwollene Auge einer Katze in Japan, nahe Fukushima.







Due to numerous requests, every article I publish on Fukushima will also feature an English translation








 8 months after the Fukushima-Daiichi the situation in Japan still worsens: New measurements confirm the presence of Xenon 135 & 133 gazes. Xenon is only generated during nuclear fission, proving thus that there is an uncontrolled nuclear chain reaction going on in at least 2 reactors. On November 2nd, Tepco workers tried to stop the reaction by injection boric acid fluid into the reactor core, but haven't succeeded to cool down or stop the reaction. As the workers still struggle to gain control over the crippled reactors, Japanese pediatricians are very concerned about the rising number of acute leukemia cases and rising number of radiation sickness & poisonings. Dr. Nishio, Director of the Hokkaido Cancer Center is criticizing the Japanese government for not acting "appropriately". Japanese Health officials and the Ministry of Health state that symptoms such as diarrhea, paleness, headaches, swollen lymph notes, nose bleeds are merely signs of colds and not the radiation sickness. Dr. Nishio is renowned pediatrician and knows the subject of children exposed to radioactivity very well: Between 1995 and 2005 he travelled numerous times to the exclusion zone of Chernobyl and studied the effect of radiation on kids. More and more Japanese doctors are talking about swollen eyes, a typical symptom that can be observed when the thyroid has been exposed to huge amounts of radioactivity. (check picture of cat from Fukushima Prefecture) Kittens with swollen eyes in Fukushima Prefecture) 
Katze aus der Evakuierungszone zeigen haben angeschwollene Augen, ein akutes Zeichen, dass die Schilddrüse radioakivem Material ausgesetzt ist.



 Dr. Nishio from the Hokkaido Cancer Center shares his views:

 

Kommentare:

  1. Quellen / Sources Further Reading:

    - Japan Times 2. November 2011 http://www.japantimes.co.jp/text/nn20111102x1.html
    - http://fukushima-diary.com/
    - http://enenews.com/deformed-japanese-kitten-similar-to-chernobyl-victims-video
    - http://www.world-nuclear-news.org/RS_Fukushima_xenon_from_spontaneous_decay_0311111.html
    - http://enenews.com/tweet-hospital-worker-leaks-information-about-recent-increase-acute-leukemia-tokyo-area
    - http://www3.nhk.or.jp/daily/english/02_38.html

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  2. Handelt et sëch bei däer Kaatz net em en normalen "Katzenschnupfen" ?

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  3. @ Anonym:

    Schéinen Gudden Moien,
    Ganz sëcher nët, bei Katzenschnapp fierwen sëch d' Aan an d Gesiicht vun der Katz schwarz an vereeteren, hai ass eppes aaneres, dir kënnt dat och um Internet nosichen.

    Léif Gréiss

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  4. Japan schéngt dat absolut nët an de Grëff ze kréien... dramatesch!

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  5. De Problem ass Jéisch dass d Japanesch Autoriéiten dat ganz schlëcht géréieren et feelt hannen an vir un Material, d Material an Ausrüstung, d Arméi gouf na emmer net mobiliséiert et ass wieklech relativ schlëmm ...

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